11 Tipps für erholsamen Schlaf

Wenn es um gutes Schlafen und Schlafklima geht, dann gehöre ich zu den Menschen, die eigentlich alles falsch machen.

Zu warm, zu viele elektronische Geräte wie etwa ein Fernseher im Schlafzimmer, möglichst noch aufreibende Bestellungen mit dem Tablet auf dem Schoß und vorab ein beachtliches Pensum an Bier oder Wein – hört mir auf!

Am schlechtesten komme ich Sonntagsabends in den Schlaf. Nicht nur, dass ich mich von dem Wochenende verabschiede und mich innerlich auf eine Arbeitswoche einstelle. Gerne schaue ich (nach dem Tatort) den bunten Reigen fieser Doku-Serien wie „Wenn Frauen töten“, „Medical Detectives“ oder „Mysteriöse Verbrechen“. Dann geht natürlich gar nichts mehr.

Dabei wissen wir es alle besser. „Schlafhygiene“ heißt das neue Zauberwort und ich möchte mich in diesem Beitrag nochmal mit den richtigen Schlafbedingungen befassen.

Glaubt mir, auch ich muss mich unbedingt dazu disziplinieren, mir die gutgemeinten Tipps auch mal zu Herzen zu nehmen und werde zukünftig versuchen, mehr davon umzusetzen.

Hier sind meine Tipps für einen besseren Schlaf:

1) Regelmäßige „Zu Bett geh Zeiten“; am besten geht man immer zur gleichen Zeit ins Bett, weil sich der Biorythmus besser darauf einstellen kann. Das betrifft auch das Aufstehen. Zumindest sollte das für alle gelten, denen dieses generell beruflich o.ä. möglich ist.

2) Wein, Weib und Gesang? Eher nicht. Drei Stunden vor dem Schlafengehen soll man keinen Alkohol mehr zu sich nehmen. Zwar lässt Alkohol einen schneller Einschlafen, die Schlafqualität leidet aber.

3) 4-8 Stunden vor dem Schlafengehen sollte kein Kaffee getrunken werden. Der Grund ist klar: Koffein – und das gilt auch für Cola und Energydrinks – putscht auf.

4) 3 Stunden vor dem Schlafengehen soll man auch nicht essen – gut, das ist manchmal vielleicht nicht machbar, aber die fetthaltige Tüte Chips zum Bier kurz vor dem Schlafengehen belastet den Organismus.

5) Später Sport lässt den Stoffwechsel nochmal richtig Foxtrott tanzen und man braucht lange, um wieder „herunterzukommen“. Lieber so früh wie möglich zum Sport gehen, damit der Körper die nötige Zeit hat, die Maschine herunterzufahren.

Bildquelle: pixabay

6) Schlafklima: Die Temperatur soll bei 16-18 Grad Celsius optimal sein, für Muschis sind 20 Grad Celsius noch gerade eben drin. Schwitzen tut man während des Schlafs genug.

7) Reizarm sollte das Schlafzimmer sein. Elektrogeräte, Nippes, hell leuchtende Wecker (am schlimmsten sind wohl die mit der Wandprojektion) und andere störende Gegenstände sollten besser aus dem Schlafzimmer verschwinden.

8) Abdunkeln hilft dabei, dass der Körper und Geist zur Ruhe kommt. Wer hat, sollte Rollos oder Jalousien herutnermachen, manche können mit Schlafbrille schlafen.

9) Ein wärmendes Bad, wie etwa mit dem Mungo Murphy`s Seaweed Sea Bag Algenbad (Love Lula um 4,60 Euro / Einmal-Portion) oder einem Lavendel-Badezusatz ist in eine gute Möglichkeit, vor dem Schlafengehen zur inneren Ruhe zu kommen.

10) Auch ein beruhigender Tee, wie etwa der Good Night Tea von Teatox (Love Lula um 14 Euro) hilft dabei, das Einleiten in den Schlaf zu fördern.

11) Ein muckeliges Kissenspray ist immer nützlich – Aromatherapie in Form von Lavendel oder Melisse unterstützen den gesunden Schlaf, hier seht ihr das wunderschöne „Kiss the moon“ Dream after dark pillow (=Kissen-) Spray von Love Lula (um 47.- Euro) mit megaschönem Püster.

Fazit:

Es muss ja nicht jeden Abend sein, aber versucht hin und wieder, bewusst entspannter in den Schlaf zu kommen. Schaltet mal alle Geräte aus, nehmt ein Bad, trinkt einen beruhigenden Tee und fahrt die Maschine runter. Lasst es euch so richtig gut gehen. Der Alltag in unserer Generation ist extrem stressig und wir müssen einfach wieder achtsamer sein.

Was sind eure Tipps zum besseren Einschlafen?

 

 

Bildquelle: Wecker, Thermometer: Pixabay / Alle anderen, Text & Idee ©Testundliebe

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4 thoughts on “11 Tipps für erholsamen Schlaf

  1. Hallo Caren! Ja eigentlich nehme ich mir all die Dinge auch immer vor. Aber dann liegt doch mein Handy am Bett. Oder ich esse vor dem Schlafen gehen etwas. Und zu warm ist es auch meistens.
    Vielleicht schaffe ich es ja irgendwann mal, alles richtig zu machen vor dem Schlafen.
    Liebe Grüße, Ann.

    1. Hach, Ann! Danke für deine Ehrlichkeit! Wenigstens haben wir beide noch ein bisschen „Luft nach oben“! Liebe Grüße Caren

  2. Wenn ich nicht einschlafen kann (trotz meiner recht harten körperlichen Arbeit, die ja genug ermüdet), liegt es an Sorgen und Problemen, die noch in meinem Kopf herumspuken.
    Also stelle ich mir vor, daß jemand unangemeldet zu Besuch kommt und sich meine Sorgen anhört und Lösungen hat – die müssen nicht realistisch sein, aber beruhigend.
    Erstaunlich oder nicht: ich schlafe während dieser Problemlösungs-Träumerei ein. Es wirkt bei mir seit Jahren – allerdings immer seltener, ich habe offenbar mit dieser Taktik gelernt, Probleme gar nicht erst mit ins Bett zu nehmen.
    (beim Einschlafen hilft übrigens auch mein Kuschelhund Moritzine, der für das Trauma seines fürchterlichen Vorlebens offenbar auch eine Einschlaftaktik gefunden hat: zu mir unter die Decke, ganz fest ankuscheln und Kopf auf meine Schulter…)

    1. Ach wie rührend! Du bist wahrlich eine Tierfreundin. Deine Taktik finde ich schon ziemlich ausgeklügelt muss ich sagen… Ich wünscche dir ganz wenig Sorgen und Probleme in die Ferne! Caren

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