James Read Sleep Mask Tan

„Schaaaaahaaatz“, brüllte ich meinem Mann liebevoll ins Ohr, „wenn Du morgen aufwachst, und ich bin gelb im Gesicht, dann hat das alles seine Richtigkeit“. Ich hatte ein bisschen Angst vor dem Selbstbräuner „James Read Sleep Mask Tan“.

Es handelt sich um ein Produkt, welches man abends auf das Gesicht aufträgt, und morgens soll man einen strahlenden, braunen Teint haben.

Wie ihr sicherlich auch, kenne ich Berichte über Gelbstichigkeit, unregelmäßige Bräune und anderen unschönen Ergebnissen nach der Anwendung mit Selbstbräunern.

Der James Read Sleep Mask Tan – Selbstbräuner ist aber nicht irgendwin schnöder Selbstbräuner: er gilt als die Nummer eins in UK und kostet umgerechnet ab etwa 26 Euro für 50ml. Er wird ziemlich gehypt.

 

Die Anwendung:

Ich habe das Produkt, welches ich von der Konsistenz her am ehesten als Gel-Creme beschreiben würde, abends statt meiner Nachtcreme auf mein Gesicht aufgetragen. Es reicht ein Pumpstoß des Selbstbräuners, der diesen typischen Selbstbräuner-Geruch hat. Die Gel-Creme habe ich sowohl zum Haaransatz als auch zum Dekollete hin verblendet und auch die Ohren mit berücksichtigt. Das ist ganz wichtig, um keine fiesen Übergänge zu haben.
Ihr kennt das sicher auch, wenn man Make-up nur bis ans Kinn aufträgt und dann schlimmstenfalls im Tageslicht feststellt, wie peinlich und maskenhaft das aussieht.

 

Es empfiehlt sich, mit einem Wattepad noch mal über die Augenbrauchen zu wischen (gegen die Wachstumsrichtung), um dort Ansammlungen und somit einen erhöhten Bräunungseffekt zu vermeiden.
Neben einer Bräunung soll der Selbstbräuner die Haut durch die Extrakte aus Gurke und Aloe Vera beruhigen.
Übrigens kann man das Produkt auch am Tage anwenden. Es wird empfohlen, hin und wieder ein Peeling anzuwenden, um eine gleichmäßige Bräune zu gewährleisten.

Am nächsten morgen hatte ich einen dezenten glow, nach drei Tagen ein klassisches, sonnengeküsstes Ergebnis, das mir ausnehmend gut gefallen hat. Ich hatte keinerlei Brennen, Rötungen oder anderen Beschwerden bei der Anwendung, das Produkt scheint gut verträglich zu sein.

Aber wo Licht ist, ist auch Schatten: Meine Haut war morgens sehr trocken, ich hatte regelrechte Trockenheitsfältchen, die ich sonst dank meiner reichhaltigen Nachtcreme noch nie hatte.
Daher würde ich die „James Read Sleep Mask Tan“ nicht mehr jeden abend, sondern zur Erhaltung der Grund-Bräune, alle zwei bis drei Tage anwenden. Noch besser: am besten mischt man den Selbstbräuner mit einer Creme.

Fazit:

Mir hat die Anwendung und das Ergebnis sehr gut gefallen und ich kann das Produkt empfehlen. Ich hatte keinen Gelbstich und eine sehr gleichmäßige, tolle Bräunung. Der Nachteil ist – neben des recht sportlichen Preises – dass Menschen mit ohnehin trockener Haut nach der Anwendung unter Trockenheitsfältchen leiden können. Also besser mischen oder zwischendurch anwenden, so dass man zur Nacht nochmal cremt. Kaufen könnt ihr den James Read Proddukte bekommt ihr online zum Beispiel bei Feelunique, Flaconi oder auch bei Nice Beauty.

Kennt ihr die James Read Sleep Mask Tan? Benutzt ihr überhaupt Selbstbräuner?

 

 

8 thoughts on “James Read Sleep Mask Tan

  1. Interessanter Selbstbräuner. Aber schade, dass er nicht für trockene Haut geeignet ist. Ich selbst brauche dank meines Hauttypen keinen Selbstbräuner. LG und schönes Wochenende

    1. Hast du es gut, Mia. Im Winter finde ich einen Selbstbräuner manchmal ganz praktisch, wenn man so blaß wie ich ist. Im Sommer gehts ja wieder! Liebe Grüße Caren

  2. Hallo Perdita, ich bin ebenfalls Bauch und Seiten Schläfer in. Das Produkt an sich ist nicht getönt, daher sollte eigentlich auch nichts anbärben. Bei mir habe ich jedenfalls nichts feststellen können! Liebe Grüße Caren

  3. Schöner Bericht Danke
    Schläfst Du auf dem Rücken? Meine Schlafgewohnheiten sieht man meinem Kissen immer an: Nase reinbohren und Bauchschläferin. So sieht mein Kissen dann auch immer aus. Hält der Selbstbräuner auch diesen Umstand aus?
    Liebe Grüße
    Perdita (Persus Testet)

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