Meine Blogger-Krise: Ein Dankeschön-Post

Es gibt ja diese ganzen Facebookgruppen für Bedürfnisse aller Art:

Angeln. Oldtimer. Stricken. Und ja, auch jede Menge Blogger-Gruppen gibt es auf Facebook.

Ich bin kein großer Freund solcher Gruppen. Das hat zwei Gründe:

  • Mir völlig unbekannte Blogger posten kommentarlos irgendwelche Berichte, die mich nicht interessieren. Schlimmer ist nur noch dieses f4f. „Wie bidde?“, fragt ihr euch jetzt. f4f steht für follow for follow: Folgst du mir, so folge ich dir. Gähn. Die Anzahl deiner Follower steigt, aber wahrscheinlich liest trotzdem keiner deinen Blog. Aber sieht halt schicker aus. Beide Varianten ermüden mich.
  • Was ich außerdem beobachte: Postet jemand etwas, kommen irgendwelche Klugscheißer um die Ecke und zerfetzen denjenigen in der Luft. Dabei ist es völlig nebensächlich, was man postet. Es ist falsch. Oder dumm. Eins ist sicher: man hat man von nichts eine Ahnung. Eine Frage im Hilfe-Forum stellen? Lieber nicht!

Es muss mir also schon ziemlich schlecht gegangen sein, als ich eine Art Hilferuf in einer Blogger-Gruppe gestartet habe. Es ist eine Blogger-Gruppe um den Internetspezialisten Frank Katzer, der sich als Administrator dieser Gruppe sehr engagiert und vor allem ganz und gar bodenständig und außergewöhnlich hilfsbereit ist.

Mein Aufruf lautete im Original:

Es ist soweit! Ich komme an meine Kapazitätsgrenzen (um nicht zu sagen, ich überschreite sie gerade).  Content, Kooperationsanfragen, Technik und Co wachsen mir gerade über den Kopf. Ich muss mich einfach besser organiseren und benötige möglichst schnell umsetzbare, kleine Mechaniken, die erstmal etwas bewirken und eine Entlastung herbeiführen! Ich fühle mich zur Zeit blockiert, weil ich gar nicht mehr weiß, wo ich anfangen soll. Vielleicht kann mir einer einen entsprechenden Blog oder Bericht empfehlen?
Danke im voraus!

Dem voraus gegangen sind viele Widrigkeiten: Meine Webentwicklerin, die meinen Blogumzug machen sollte, hat mich trotz Absprachen am „langen Arm verhungern lassen“. An den Berichten oder das ganze Drumherum für den Blog saß ich mehrmals in der Woche bis nach Mitternacht am Laptop. Schließlich kann ich erst anfangen, wenn die Kinder gegen acht Uhr im Bett sind.

Im Büro ist seit Monaten schlechte Stimmung, der Chef kaum da, außerdem steht ein Firmen-Umzug an. Ein neuer Job muss her. Ergo: Ich musste Bewerbungen schreiben und Gespräche führen. (Edit: Habe eine Zusage für die von mir favorisierte Vakanz und einen sehr schlauen und lässigen neuen Chef  – yay). Meine Tochter wechselt im Sommer auf die weiterführende Schule, keine leichte Entscheidung, ein Marathon an Infoabenden und Tagen der offenen Tür liegen hinter meinem Mann und mir. Meine Mutter benötigt schon länger jemanden, der sie regelmäßig im Haushalt unterstützt, denn auch mein Vater ist mit seiner zweiten Hüfte nicht gerade der agilste unter der Sonne. Ein bisschen kann ich mich kümmern. aber eines ist immer präsent: das schlechte Gewissen. (Edit: Ich konnte eine grandiose Zugehfrau vom ASB für meine Eltern gewinnen – yay) Und da wäre noch unser Wohnwagen auf dem Campingplatz an der Ostsee. Da zu befürchten ist, dass bei der fast 40 Jahre alten Möhre alle vier Wände herunterkrachen, wenn man den Wohnwagen betritt, suchen wir unter Hochdruck eine neue Mini-Finca. Oder wenigstens eine brauchbare Parzelle, die weder direkt an der Event-Wiese noch in der beidseitigen Senke und somit komplett unter Wasser ist. Die Wochenenden an der Ostsee brauchen wir einfach zur Regeneration. Neben diesen Sachen prokrastinieren wir erfolgreich die umfangreiche Steuererklärung und auch die bestellten, neuen Fenster lassen auf sich warten. Kinder, ich brauch nen doppelten Ouzo. JETZT.

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Keine Frage, ihr als meine Leser (sowie rauhe Mengen Ouzo und Detox-Tee im Wechsel) halten mich natürlich hier bei Laune und motivieren mich jeden Tag. Unterstützung von Bloggern dieser Gruppe habe ich irgendwie nicht so recht erwartet. Dennoch: Auf meinen Aufruf hin wurden mir lauter helfende Hände gereicht. Nur um es nochmal klar zu stellen: Mit keinen von ihnen hatte ich jemals so richtig Kontakt. Keiner also hätte sich veranlasst fühlen müssen, mir zu helfen. So hat mir Wolfram Lührig, ein echter Wordpress-Experte, gleich seine kurzfristige Hilfe angeboten, meinen Blog- Umzug zu machen. Schnell, professionell mit zielorientierter Herangehensweise, so muss es sein. Das Ding ist bis auf ein paar Optimierungen, die ich noch vornehmen muss, fertig! Dann kam die liebe Claudia Kauscheder aus Österreich auf mich zu und hat mir ein halbstündiges, kostenloses Telefon-Coaching angeboten. Das habe ich gerne angenommen. Claudia gehört zu den Menschen, die die richtigen Fragen stellen. Sie hat bei mir Impulse gesetzt, die mich gedanklich in die richtige Richtung schubsen. Wenn euch mal alles über den Kopf wächst, kontaktiert Claudia unbedingt mal. Sie bietet auch einen Online-Kurs an.

Noch vor dem Coaching habe ich den Bericht von Daniela Sprung von der website bloggerabc.de gelesen. In einfacher Art und Weise visualisiert, so wie ich es brauche, hat sie bei mir das Eisenhower-Prinzip, von dem schon gehört habe, wieder ins Gedächtnis gerufen. Einer der ersten Dinge, die ich sofort umgesetzt habe. Mici von Talkasia hat mir kurz und bündig die Augen geöffnet: Trenn dich von dem ganzen Quatsch, den du nicht brauchst. Durch sie und ihre klare Sprache inspiriert, habe ich mich schon von Dutzenden unnützen Newslettern und anderem Datenmüll verabschiedet.

Sonja Klante von der website wertvoll-coaching hat mir ein – im wahrsten Sinne des Wortes – wertvolles Instrument an die Hand gegeben, ich würde es fast die Bibel des Bloggers nennen: Zeitmanagement für Blogger. Hier geht es ans Eingemachte – denn erstmal muss man eine Bestandsaufnahme machen, das kann schon mal weh tun.

So langsam komme ich wieder auf die Spur, alles geht wieder bergauf.

Ich möchte mich bei allen vorgenannten und den vielen anderen noch mal recht herzlich bedanken! Vor allem auch Diana vom Blog „Changiereffekt„, die mir die Gruppe empfohlen hat. Und jaaa, es existiert jetzt endlich ein Redaktionsplan, ich versuche, Struktur hereinzubringen und achtsamer zu sein. Zwar habe ich noch reichlich „Luft nach oben“, aber alleine die Tatsache, dass man mir in dieser Situation so toll geholfen hat, gibt mir schon das Gefühl, nicht verzweifeln zu müssen.

Kennt ihr das Gefühl, dass euch alles über den Kopf wächst?

 

Eure Caren

 

 

33 thoughts on “Meine Blogger-Krise: Ein Dankeschön-Post

  1. So schön, dass es dir wieder besser geht und du so ehrlich und frei davon erzählst. Meistens ist auf den Blogs ja alles immer tip top. Ich hoffe du hast wieder ganz viel Energie schöpfen können und das es dir gut geht.

    Herzliche Grüsse
    Manuela

    1. Liebe Manuela, vielen Dank für deinen Kommentar. Man versucht ja schon, das alles gut aussieht, aber ich finde es auch wichtig, zu sagen, wenn man mal keinen Lauf hat. Wir sind doch alles nur Menschen. Ich grüße dich sehr herzlich in die wunderschöne Schweiz und du hast einen tollen Blog! Caren

  2. Pingback: MONDAY ME – KW 19 & 20 | Monday Me | talkasia
  3. Pingback: Lieblingslinks – während der Kaffee durchläuft – wertvoll
  4. Hallo Caren, nicht jede/r der in so ein Loch fällt gibt es zu und noch weniger holen sich Hilfe. Und schon keine/r macht das Öffentlich. Also Hut ab für Dich. Dazu noch mal ein dickes Lob dafür Deinen Blogg, den ich mir täglich schon als kleines Feierabendritual vornehme. Du bist immer so voller Energie, Positiv gestimmt und kümmerst Dich viel um Andere. Bist neugierig und offen für Neues von Deinen Lesern. Da ist es klar, dass auch Du mal eine Auszeit und Hilfe brauchst. Schon beim Lesen merkt man dass sich die dunklen Wolken wieder verziehen und es aufwärts geht. Also wie sagt meine Mam: „Aufstehen. Krönchen richten. Über sich selber Lachen. Einmal Luft holen und weiter geht’s im Alltagschaos.“ Genieß die Pfingsttage und erhol Dich. Viele Grüsse Rike

    1. Och Rike, du machst mich ja ganz verlegen. Ich danke dir für deine lieben Worte. Vielleicht ist es sogar gerade der Grund, dass ich darüber reden kann, weil ich ansonsten wirklich immer eine sehr positive Grundeinstellung habe und immer das Gute in den Dingen sehe, obwohl ich auch schon genug schultern musste. Und über mich selber lachen kann ich sowieso! Ich wünsche dir auch schöne Pfingsten! Liebe Grüße Caren

  5. Ich freue mich wirklich sehr, dass mein kleiner Miniminipost dir helfen konnte und ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen… ich stelle so gut wie nie Fragen in Facebookgruppen, weil die ganzen „coolen“ Leute, die alles immer besser wissen als man selbst das auch jedes Mal raushängen lassen müssen – das ist so eine unangenehme Situation und dann hat man überhaupt keine Lust mehr nachzufragen.
    Ich hab mal so eine Person in einer meiner Gruppen gehabt – die hatte einen unfassbar unverschämten Umgangston, den sie damit gerechtfertigt hatte, dass wir anderen ja alle selber dran Schuld seien so dumm zu sein. Die hat leider zu so einem KLima geführt, wie du es beschreibst! Klugscheißer und geheuchelte Hilfsbereitschaft – nur damit sie sich selber besser fühlen, weil sie mehr können oder wissen als einer selbst.

    Deswegen bin ich wirklich, wirklich sehr froh darüber, dass du trotzdem dein Anliegen losgeworden bist – zum einem weil ich dadurch auch super interessante Links gefunden habe und zum anderen, weil ein bisschen doch was Wahres an dieser ominösen „community“ existiert von der doch immer alle reden!!! 😀

    1. Liebe Mici, danke für deine Worte! Ich kann das komplett so unterschreiben. Dein Post war vielleicht mini, aber hat mir sehr geholfen. Ich drück dich und danke dir sehr! Caren

  6. Hallo liebe Caren,
    ich gehöre zu denen, die deine Berichte sehr gerne lesen und es ist auch schön so einen persönlichen Bericht über dich, die Person dahinter, zu lesen. Ich wunder mich eh wie du alles beweltigst… ich hab nur ein Bruchteil davon und gerate auch oft an meine Grenzen 🙁
    Du scheinst ein toller Typ Mensch zu sein (das sieht man auch daran wie du dich für alles engagierst, großes Lob dafür) und freue mich für dich, dass du die richtigen Leute gefunden hast. Mach einfach weiter so und versuche die negativen Personen und Kommentare auszublenden.
    Liebe Grüße, Kimonia

    1. Liebe Kimonia, ich danke dir sehr für so viel Zuspruch von dir. Ich freue mich, dass du zu meinen Leserinnen gehörst! Ja, ich bin tatsächlich ein sehr vielseitig interessierter Mensch und es macht mir unheimlich Spaß, über Dinge zu schreiben und auch, mich mit anderen auszutauschen. Wenn du drüber nachdenkst, was du alles leistest, wirst du wahrscheinlich auf ein ähnliches Pensum kommen, manchmal ist es einfach nicht so offensichtlich. Liebe Grüße Caren

  7. Bitte sehr gerne gemacht. Dir mit Deinem Blog weiterhin viel Erfolg.
    Ich selbst kann das mit den Schulen sehr gut nachvollziehen – zwei sind durch, zwei sind drin und zwei müssen noch durch die Grundschule.

    Liebe Grüße
    Wolfram

    1. Danke Wolfram, ich kann dich jedem nur empfehlen, du hast den Blogumzug richtig super gemacht! Toll fand ich, mit wie viel Leidenschaft du dich da reingekniet hast! Du hast einen sehr hohen Anspruch an dich selbst, strahlst aber immer Ruhe aus. Und wie man deinem Kommentar entnimmt, müsst ihr auch privat einiges wuppen. Viele Grüße an dich und genießt euer Wochenende!

  8. liebe caren, das kenne ich zu gut! und du hast alles richtig gemacht. hilfe zu holen ist das beste was man machen kann und ich freue mich, dass du wieder auf der spur bist.
    *knuddler!!!

    1. Liebe Jenny, vielen Dank, ja zum Glück geht alles aufwärts. Meist kommen solche „Krisen“ auch eher in der dunkleren Jahreszeit vor. Ich finde es super, dass endlich aml die Sone scheint. ICh freue mich wahnsinnig, dich im Herbst wiederzusehen. Liebe Grüße Caren

  9. Liebe Caren,

    jetzt hab‘ ich glatt Pippi in den Augenwinkeln … vielen Dank für diesen wunderbaren, mutmachenden Artikel und die Erwähnung! Das zeigt doch wieder, dass „echte“ Menschen in den Social-Media-Kanälen unterwegs sind. Sei an diejenigen gerichtet, die mir immer noch versuchen zu erzählen, dass sie lieber Kontakt zu „echten“ Menschen hätten, statt auf Social-Media …

    Sonnige Grüße aus Wien,
    Claudia

    1. Liebe Claudia, danke für deinen Kommentar. Dein Coaching war wirklich sehr hilfreich, zumal man natürlich schon per se auf ein anderes Verständnis stößt, wenn man auf seinesgleichen trifft. Ich musste mich ja gar nicht erklären. Und du bist nicht nur ein hervorragender und diplomatischer Coach, sondern auch ausnehmend symphatisch. Ich grüße dich und wünsche dir ein sonniges Wochenende Caren

  10. Liebe Caren,
    es ist einfach schön zu lesen, dass es auch anderen Menschen genau so geht, wie einem selber. Alles wächst grad über den Kopf, tausend Dinge, die unbedingt erledigt werden müssen. Nichts lässt sich aufschieben und permanent ein schlechtes Gewissen, weil irgendwer zu kurz kommt. Zeit für einen selber bleibt gar nicht mehr. Ich komme nicht mal dazu, den ganzen Beautyboxenkram auszuprobieren. Aber von dir zu lesen tut einfach gut, ist immer wieder sehr unterhaltsam und baut mich tatsächlich grad auf. Halte durch, du schaffst das und alles wird gut!!! Liebe Grüße von Lotta

    1. Ach Lotta, so tolle Worte von dir! Ja, wir müssen heutzutage schon viel leisten, zudem ist man immer von allen möglichen Medien umgeben. Im Grunde muss man sich echt konsequenter Zeit freischaufeln, aber ich bin dafür ein lasuiges Vorbild. Ich wünsche dir von herzen weiterhin alles GUte und Kraft für alles, was da auf dich zukommt. Liebe Grüße Caren

  11. Liebe Caren,

    so einiges kommt mir sehr bekannt vor.
    Sehr gut, dass du um Hilfe gebeten hast. Meist glaubt man gar nicht, dass einem einfach so geholfen wird und bittet deshalb gar nicht erst.
    Ich freue mich sehr, dass du wieder im Aufwind bist und ich freue mich riesig, dass es mit dem neuen Job klappt. Hab ich es doch geahnt, dass der Verzicht bei der Vatertags Party Früchte tragen wird. *lacht* Ich bilde mir jetzt mal ein, dass es dieses Vorstellungsgespräch war.
    Wir Frauen haben viel um die Ohren, was jetzt nicht heißen soll, dass die Männer nichts zu tun haben und darum ziehe ich echt den Hut bei dir……..Familie, Job, Unterstützung bei den Eltern und was sonst noch so alles an der Tagesordnung ist. Das kommt sicher vielen Lesern deines Blogs bekannt vor und dann tust du es eben noch……..du betreibst noch deinen Blog, was du meiner Meinung nach phantastisch machst (für mich gehörst du zu der Handvoll Bloggerinnen, denen ich es abkaufe, was sie schreiben). Ich frag mich öfter mal, wie schafft die das alles. *lacht* Gut, du bist noch jung. 😉
    Danke, dass du uns teilhaben lässt und bleib bitte wie du bist. 🙂 Daumendrück, dass ihr schnell eine Finca findet.

    1. Ja, Beate, ich bin auch wirklich kein großer um-Hilfe-Bitter, doch irgendwie habe ich mich komplett festgefahren. Ich danke dir für deine lieben Worte, denn einen neuen Job zu finden ist ja auch meist mit warten, bangen wechelsweise Frust und Freude verbunden. Es wird ein sehr kommunikativer Job in einem tollen Unternehmen sein. Ich hab schon immer viel auf den Zettel, deswegen sind mir meine Wochenenden an der Ostsee auch immer so heilig. Da kann ich komplett entspannen und die Luft ist da einfach viel besser. Es ehrt mich sehr, dass du meinen Worten Glauben schenkst – ein schöneres Kompliment gibt es gart nicht für einen Blogger! Ich freue mich aber auch wirklich, dass Menschen wie du zu meiner Leserschaft gehören! Ein schönes Wochenende, Caren

  12. Ich kann mich der Meinung der beiden anderen nur anschliessen, als berufstätige Mama ist der Weg ins komplett Ferngesteuertsein ziemlich kurz und das Selbst ist letzte Priorität. Freue mich für dich, dass du wieder das Gefühl von etwas mehr Kontrolle hast, und vor allem über den neuen Job!

    1. Liebe Katja, vielen lieben Dank, ich freue mich auch wahnsinnig über meinen neuen Job. Es stimmt, auch ich nehme mir viel zu wenig Zeit für mich selbst. Auch die Gesellschaft hängt die Latte relativ hoch, Stichwort „Mütterumfeld“, von dem ich mich aber mittlerweile gut freigeschwommen habe. Wenn ich aber sehe, was allein die Schule alles abverlangt (selbst um den Klassenraum für Fasching zu schmücken werden bei uns schon Eltern rekrutiert, als könnten die Schüler das nicht selber), dann wundert mich das nicht. Da heißt es umso mehr „nein sagen lernen“ Sei lieb gegrüßt Caren

  13. Ach Mensch Caren, jetzt habe ich Pipi in den Augen. Dafür sind wir – in der Gruppe – doch da! Was mich aber am meisten freut ist, dass du Claudias Hilfe angenommen hast und für dich einen Weg gefunden hast „aufzuräumen“. Weiter so und wenn alle Stricke reißen -einmal tief durchatmen. : )

    LG Daniela

    1. Liebe Daniela, vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, die kurze aber knackige Sitzung mit Claudia war toll, aber alles in Summe hat mir geholfen. Ich sende dir viele Grüße und mach bitte weiter so wie bisher! Caren

  14. Das Gefühl kenne ich auch gut, liebe Caren. Vor allem, wenn die Tage derart fremdbestimmt sind, wie du es beschreibst! Solange man sich alles selbst organisieren kann, geht das ja immer noch. Aber wenn die Dinge kaum noch durch einen selbst beeinflussbar sind, wird es schnell zu viel. Ich freue mich für dich, dass du so ungeahnte Hilfe bekommen hast, habe sehr gerne auch einmal etwas Persönliches von dir erfahren (Hut ab, dass du noch nicht durchgedreht bist 🙂 ) und wünsche dir, dass die restlichen Baustellen auch noch fertig werden 🙂 <3

    1. Hallo Bloom, ja, Fremdbestimmung ist ein gutes Stichwort. Insbesondere was Schule und Job angeht, hat man viele Termine und „Aufträge“. Und mit Grundschulkindern läuft auch nichts von selbst. Wenn man in guter Verfassung ist, alles kein Problem, aber wenn die Tagesform mal nicht so dolle ist, kommt man schon mal an seine Grenzen. Ich fühle mich sehr verstanden von dir! Liebe Grüße Caren

  15. Hey gelesen und für sehr gut empfunden das du so frei sprichst. Ich glaube jeder kommt irgendwann an den Punkt wo er einfach nur noch sich unter der Decke verkriechen will und einfach nicht weiss wo er an fangen soll. Und wie du sagst kann die Lösung so nah sein. Einfach mal Mund aufmachen und um hilfe bitten

    1. Hallo Tamara, danke für deinen Kommentar. In der Tat schreibe ich wenig persönliches, aber ich wollte mich einfach mal bedamnken, denn in diesem Moment hat mir einfach alles gutgetan, was man mir angeboten hat. Vielen Dank für deine Worte! Sei lieb gegrüßt Caren

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